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Keine Ereignisse.
Juniorenregatta Hamburg

von Guido Geisler
(Es waren dabei: Lara, Guido, Mia, Sophie, Paula, Neele und Svenja)
Die Internationale DRV-Junioren-Regatta mit jeweils mehr als 2.000 Teilnehmern stellt den Höhepunkt der Regatta-Saison in Hamburg dar.
Sie die Generalprobe schlechthin vor den Deutschen Jugendmeisterschaften.
Zudem stand die diesjährige Hamburger Regatta ganz im Zeichen der Neuerungen, die wir durch den aktuellen Umbau der Regattastrecke erwarteten. Der neue Zielturm, der auf der Sattelplatzseite entsteht und den alten auf der gegenüberliegenden Seite ersetzen soll, wurde aber durch den langen Winter noch nicht ganz fertig gestellt. So musste man sich doch noch mit dem einen oder anderen Provisorium zufrieden geben, wie zum Beispiel eine um 9 meter und 27 zentimeter kürzere Strecke. (Durch den um 2° gedrehten Streckenverlauf liegt die Ziellinie jetzt etwas weiter hinten. Es wurde aber noch vom alten Zielturm gestoppt, der die neue Linie nicht überblicken kann, so dass man kurzerhand eine neue Zielpeilung vorgenommen hat.)
Eines, das aber schon fertig war, war das neue erweiterte Bojen-System, das jetzt statt 6 ganze 8 Bahnen zur Verfügung stellt.
Das Wetter spielte glücklicherweise auch mit, und uns wurden warme Temperaturen und ein fast wolkenfreier Himmel gegönnt.
Nachdem am Samstag die Teilnehmer der Läufe noch ausgelost wurden, sind am Sonntag die Rennen nach den Zeiten bzw. Plazierungen des Vortages gesetzt worden. D.h. die ersten der Samstags-Rennen treten am Sonntag im ersten Lauf ihres Rennens gegeneinander an.
Unsere Leichtgewichtsruderin Mia Meyer gelang nach ihrem Sieg am Samstag im Schwergewichts-Einer der B-Juniorinnen der Einzug in den gesetzten Lauf am Sonntag. Dort traf sie auf harte Konkurrenz, konnte nach erbittertem Kampf mit ihrer Konkurrentin aus Hanau den 4. Platz erreichen. Anschließend ging es für beide (die Hanauerin und sie) mit zwei weiteren B-Juniorinnen aus Hanau und Köln bei den A-Juniorinnen in den leichten Doppelvierer, wo sie auf den 2. Platz fuhren. Als Test für die Meisterschaften 3 Wochen später hat sie also einige Erwartungen geweckt!
Lara Müller, die sich durch ihre Vorleistungen im internen Ranking der Hamburger B-Juniorinnen für den zweiten Doppelvierer qualifiziert hatte, konnte mit ihrer Mannschaft am Sonntag im dritten gesetzten Lauf Platz 3 erreichen.
Guido Geisler fuhr im Projekt-Achter der Hamburger schweren B-Junioren am Samstag ein gutes Rennen und wurde somit für Sonntag in den ersten Lauf gesetzten. Am Sonntag dann lieferte er im Zweier ohne Steuermann ein spannendes Rennen, was mit einem beachtlichen 3. Platz belohnt wurde. Der harte Kmpf in diesem Rennen führte allerdings dazu, dass er im Anschluss der DLRG einen Besuch abstatten musste und anschließend im Achter nicht mehr mitfahren konnte. Das wird er dann auf den Meisterschaften nachholen.
Für unsere A-Juniorinnen Neele Kunka und Sophie Ogan ging es an diesem Wochenende um mehr, denn in dieser Altersklasse werden auf der letzten Regatta vor den Meisterschaften Ranglisten im Kleinboot ausgefahren, nach deren Platzierungen wiederum Mittel- und Großboote besetzt werden.
Sophie ging mit ihrer Partnerin Julika 'Jule' Busch aus Kiel an den Start, Neele mit ihrer Partnerin aus Essen, Nina Hentschel. Für beide ging es darum, sich um Plätze in einem der beiden Achter zu bewerben, die dann so auf den Meisterschaften gefahren werden. Dafür mussten sie eine bestimmte Anzahl an Booten hinter sich lassen, was ihnen letztendlich gelungen ist.
Beide zusammen konnten außerdem am Sonntag im Vierer ohne sich den zweiten Platz errudern.
Unsere leichte Seniorin Svenja hatte an diesem Wochenende die unerfreuliche Aufgabe, vor Ort darauf zu warten, dass Markus irgendwo im Regattageschehen eine Lücke fand, um mit ihr trainieren zu gehen. Die Hamburger Regatta ist eine reine Juniorenregatta, auf der sie nicht starten konnte, da sie bereits eine Altersklasse höher ist. Aber auch das hat geklappt, und so konnte sie sich trotz der vielen Rennen nebenbei auf ihre Regatta in Ratzeburg am folgenden Wochenende vorbereiten.
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